Überblick
Die archäologische Fundstätte zu Land und unter Wasser im Gebiet von Vičja Luka bewahrt Spuren einer früheren Nutzung der Westküste von Brač. Prähistorische Grabbeigaben zeugen von Verbindungen der örtlichen Gemeinschaft zur griechischen Welt.
Die archäologische Fundstätte ist weder mit dem modernen Hafen noch mit der Hexenlegende gleichzusetzen.
Gräber und Funde
Im Hafengebiet wurden vier mit Steinplatten bedeckte Gräber mit mehreren Bestattungen und reichen Beigaben entdeckt. Zu den Funden gehören Schmuck, Gefäße und Schutzausrüstung. Datierung und Deutung einzelner Fundgruppen erfordern eine fachliche Untersuchung; allgemeine Darstellungen betonen prähistorische Kontakte mit den Griechen.
Die Fundstätte in der Geschichte der Bucht
Die Bestattungen an Land und die Unterwasserfunde zeigen, dass das Gebiet schon vor den heutigen Häusern an der Küste bedeutsam war. Sie erklären die ältere maritime und gesellschaftliche Landschaft von Bobovišća na Moru. Erzählungen über den Namen Vičja Luka gehören zur mündlichen Überlieferung und erklären nicht die archäologischen Funde.
Lage und Erhaltung
Die Markierung zeigt ungefähr das geschützte Gebiet von Vičja Luka, nicht ein einzelnes Grab und keinen Tauchplatz. Archäologische Gegenstände dürfen nicht entfernt werden; bei einem Besuch sind die Schutzbestimmungen und der erlaubte Zugang zur Küste zu beachten.