Überblick
Ein Bildhauer, der in Supetar aufwuchs und dort den letzten Lebensabschnitt verbrachte. Seine Denkmäler, Grabplastiken und der Entwurf des Glockenturms in Ložišća verbinden Brač mit der Entwicklung der modernen kroatischen Bildhauerei.
Rendić wurde in Imotski geboren; Supetar war der Ort seiner Kindheit und seiner späteren Arbeit.

Supetar als Lebensmittelpunkt
Ivan Rendić begann schon als Junge in Supetar mit der Bildhauerei. Nach seiner Ausbildung in Venedig und der Weiterbildung in Florenz arbeitete er in Zagreb und Triest. 1921 kehrte er dauerhaft nach Supetar zurück, um dort eine Kunst- und Steinmetzschule zu gründen; der Plan wurde nicht verwirklicht.
Quellen: [1]
Denkmäler und der Glockenturm in Ložišća
Er schuf Porträts, öffentliche Denkmäler und Grabensembles und verband dabei akademischen Realismus mit späteren Jugendstilformen. Der Glockenturm neben der Kirche St. Johannes und Paulus in Ložišća wurde nach seinem Entwurf errichtet. Seine Biografie und eine lokale Tourismusdarstellung nennen unterschiedliche Datierungen des Turms; seine Urheberschaft lässt sich daher sicherer angeben als ein einziges zweifelsfreies Fertigstellungsjahr.
Rendić und Rosandić in Supetar
Toma Rosandić schuf das Mausoleum der Familie Petrinović, einen Auftrag, den Rendić zuvor erwartet hatte. Diese Episode verbindet ihre Biografien über dasselbe Denkmal. Sie bedeutet nicht, dass beide gemeinsam am Mausoleum arbeiteten.
Wo sich sein Werk entdecken lässt
Die Galerie Ivan Rendić bewahrt eine Gedenksammlung des Bildhauers. Werke von ihm finden sich auch im Stadtbild und auf dem Friedhof von Supetar; seine Biografie lässt sich daher an mehr als einem Ort nachvollziehen. Die Galerie ist ein Ausgangspunkt, um sein Werk kennenzulernen, nicht sein Geburtsort.
Quellen: [4]
