Überblick
Kala o’ konguli in Sutivan ist ein Beispiel für die traditionelle Pflasterung mit gerundeten Steinen. Der Weg zeigt, wie örtliches Material, Handarbeit und Entwässerung die Verbindungen zwischen Ort und Feldern geprägt haben.
Kala o’ konguli in Sutivan ist ein Beispiel für die traditionelle Pflasterung mit gerundeten Steinen. Der Weg zeigt, wie örtliches Material, Handarbeit und Entwässerung die Verbindungen zwischen Ort und Feldern geprägt haben.
Was Kongule sind
Als Kongule oder Kogule bezeichnet man die Steine, mit denen Wege und Gassen gepflastert wurden. Für feinere Wege im Ort wählte man passendere gerundete Steine; auf den Wegen zu den Feldern verbaute man auch größere Steine. Sie wurden so gesetzt, dass selbst nach Abnutzung der Oberfläche noch genug Steinmasse im Untergrund blieb.
Der Weg und seine Landschaft
Die Beschreibung des Tourismusverbands Sutivan verbindet den Weg mit früheren Weinbergen und den heutigen Olivenhainen. In der Umgebung finden sich Trockenmauern, Steinhügel, Bunje (traditionelle Steinhütten) und treppenartige Durchgänge. Beim Wegebau wurde auch die Ableitung von Regenwasser berücksichtigt, damit es den Untergrund nicht beschädigt.
Besuch
Achte beim Spaziergang auf die Anordnung der Steine und darauf, wie der Weg zu den Begrenzungsmauern verläuft. Der unebene, glatt polierte Steinbelag kann nach Regen rutschig sein. Nutze Wege durch bewirtschaftete Flächen, ohne Steine zu versetzen oder geschlossene Zugänge zu Grundstücken zu öffnen.