Überblick
Der örtliche Friedhof auf der Halbinsel des heiligen Nikolaus entstand um die gleichnamige Kapelle. Der heutige spätbarocke Bau bewahrt einen mittelalterlichen Kern; im Bereich um die Apsis befinden sich frühchristliche Sarkophage und Reste einer spätantiken Anlage.
Geschütztes Ensemble Z-6662; auf dem Friedhof stehen zahlreiche Grabdenkmäler von Ivan Rendić und das Mausoleum der Familie Petrinović.
Geschichte und Nutzung
Der örtliche Friedhof auf der Halbinsel des heiligen Nikolaus westlich des Hafens von Supetar entstand um die Kapelle des heiligen Nikolaus. Der offizielle Überblick beschreibt die heutige Kirche als spätbarock; ihr ursprünglicher Kern ist mittelalterlich.
Bauwerk und Spuren der Vergangenheit
An der Nordseite und teilweise unter Wasser sind Ruinen einer größeren spätantiken Anlage mit Resten eines weißen Mosaiks erhalten. Neben der Apsis stehen zwei frühchristliche Sarkophage mit Kreuzen. Der Friedhof ist auch eine bedeutende Gedenkstätte mit zahlreichen Grabdenkmälern von Ivan Rendić aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Zugang und Besuch
Der Friedhof ist ein Ort mit besonderer Zweckbestimmung. Verhalte dich bei einem Besuch ruhig und rücksichtsvoll. Erkundige dich vorher nach den aktuellen Bedingungen, wenn du die Kapelle betreten möchtest.
Mausoleum innerhalb der Friedhofsanlage
Das Mausoleum der Familie Petrinović liegt auf dem Friedhof von Supetar neben der Nikolauskirche. Als eigenständiges Grabdenkmal gehört es zum selben Komplex des familiären Gedenkens und des künstlerischen Erbes.
Quellen: [2]