Überblick
Ein Dominikaner aus Selca, der die Diözese Hvar leitete, zu der auch Brač gehört. Sein Leben verbindet die Heimat in Selca, die dominikanische Ausbildung in Bol und den weiteren kirchlichen Raum der Inseln.
2012 wurde in Podsmrčevik anlässlich seines hundertsten Geburtstags eine Gedenktafel angebracht.
Selca und dominikanische Ausbildung
Bezmalinović wurde in Selca geboren und besuchte auch in Bol das Gymnasium. Im Dominikanerorden wurde er zum Priester ausgebildet und 1938 geweiht. Außerdem schloss er ein naturwissenschaftliches Studium ab. Biografische Quellen nennen unterschiedliche Geburtstagstage, den 7. oder 8. Mai, stimmen jedoch bei Geburtsort und -jahr überein.
Bischöfliche und kulturelle Tätigkeit
Als Weihbischof nahm er am Zweiten Vatikanischen Konzil teil. Von 1968 bis 1989 leitete er die Diözese Hvar; sein Wirkungsbereich umfasste Hvar, Brač und Vis. Er unterstützte die Bewahrung kirchlicher Sammlungen und Archive, sodass sein Beitrag auch das Kulturerbe einschließt.
Gedenken in Podsmrčevik
Eine Gedenktafel für Celestin Bezmalinović wurde 2012 in Podsmrčevik enthüllt. Eine Mitteilung der Gemeinde beschreibt die Initiative seiner Neffen und die Feier zum hundertsten Geburtstag. Die Tafel zeugt vom familiären und heimatlichen Gedenken; sie ändert nichts an der biografischen Angabe, dass er in Selca geboren wurde.
Quellen: [4]